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• Ausstellungsreihe »The NEW NORMAL 1. Verwandlung« – Malerei, Grafik, Objekt, Fotografie

17.01.2021 bis zum 14.02.2021,
mit Annelie Sonntag, Claudia Terlunen, Ulla Kallert, Marika Bergmann

Durch die neuen Covid-19 Richtlinien, werden wir den Galeriebetrieb weitestgehend auf die Internetpräsenz und auf die Ausstellung in unserem großen Schaufensterbereich zurückfahren. Zum ersten Sichten unserer ausgestellten Exponate bitte runterscrollen. (Einzeltermine für Interessierte in der Galerie nach Vereinbarung unter: 0160 6310835 Ulla Kallert)

2021 werden siebzehn Dortmunder Künstlerinnen und Künstler die »Produzentengalerie 42 Kunst im Kreuzviertel« mit acht Ausstellungen unter dem Thema THE NEW NORMAL bespielen.

1. Verwandlung
Das neue Normal ist geprägt von Verwandlungen: Umgangsformen, Verhaltensweisen und Maskierungen. Die Masken sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Im öffentlichen Leben begleiten sie uns wie ein elementares Kleidungsstück mit wechselnden Gefühlen. Masken gewähren uns Schutz, sie verändern uns aber auch. Die äußerliche Verwandlung ist offensichtlich,  die innere nicht unmittelbar, auch unsere Gefühle, Haltungen und Verhaltensweisen vollziehen Verwandlungen. Wenn wir uns künstlerisch mit den uns umgebenden Verwandlungen auseinandersetzen, gerät auch die Kunst selbst in den Fokus künstlerischen Schaffens. Wie verwandeln die Verwandlungen uns Künstler und unsere Kunst? Verwandlungen prägen unsere Kulturgeschichte, Frösche werden zu Prinzen, brave Angestellte zu unansehnlichen Käfern. Mythen bedienen sich stets der Verwandlung um die Umorientierung und Veränderung in die Gesellschaft und das Rollenverhalten zu transportieren und vieles mehr. Die Kunstgeschichte kann als eine Geschichte der Verwandlungen gelesen werden. Die Anpassung, das Festhalten an tradierten Werten, der Glaube an ewige unerschütterliche Wahrheiten bildet so etwas wie die Gegenseite. Gerade dieses Spannungsfeld bewegt uns im Rahmen unserer künstlerischen Auseinandersetzung.


Annelie Sonntag, Titel: „Zwei im Spiel“, Größe: 1 m x 80 cm, Technik: Oel, Acryl auf Leinwand

Annelie Sonntag sagt zu ihrer Arbeit: „Menschen sind ein wesentlicher Bestandteil in meiner Malerei und meiner zeichnerischen Arbeiten. In freier figürlichen Abstraktion und Realität deute ich meist nur schemenhaft Geschichten an. Es entstehen Bilder, die Phantasie und Wirklichkeit verschmelzen lassen.“
Annelie Sonntag, Titel: „Verkleidet“, Größe: 1 m x 1 m, Technik: Oel, Acryl auf Leinwand
Annelie Sonntag , „Mal so, mal so“, Größe: 80 cm x 60 cm, Technik: Oel, Acryl auf Leinwand
Annelie Sonntag, „Schmetterlingsfrau“, 1 m x 1 m, Vorsätzliches und Konkretesbewußtes werden vermieden, was ist Figur oder Schatten, was oben oder unten, was Fläche oder Farbe? Die wandelbare „Schmetterlingsfrau“ verdeutlicht zusätzlich Freitheit,
bunten Optimismus und Lebensfreude.
Claudia Terlunen, „Stadium 2“, Objekt 2020
Claudia Terlunen, „Stadium 3“, Objekt 2020


Claudia Terlunen sagt zu ihren Arbeiten. „Mich beschäftigen Verwandlungsprozesse in der Natur. Meine Arbeiten zeigen Malerei und Objekte, die sich mit Metamorphose und Mutation beschäftigen. Die Zusammenstellung meiner Arbeiten aus verschiedenen Schaffensprozessen, einer teilweise überarbeiteten Erneuerung und aktuellen Objekten zum Thema zeigen den stetigen Wandel auf.“ 
Ulla Kallert, eine Skulptur der 15-teiligen Installation „Abschied von Überholtem“, Papierarbeit mit Astfragmenten auf Steinsockeln

Die Arbeit von Ulla Kallert „Strukturen, alte Köpfe, alte Kleider – neue Wege“ versucht zu zeigen, was der Moment uns spüren lässt. Ulla Kallert sagt: „So geht es nicht weiter! Anhalten, neu denken und neu handeln lernen. Bevor das Neue sich zeigen kann, heißt es alte Strukturen zu erkennen, aufzubrechen und Neues zu Formen.“
Marika Bergmann, Schwanensee/Schwarz I, Acryl und Wachs auf Leinwand, EJ 2021,
120 x 160 x 1,5 (Bildnis des Strukturwandels in Form einer Metapher mit aufsteigendem, bzw. landendem Schwan).



Marika Bergmann stellt sich als Künstlerin die Frage: „Gibt es eine Kunst neben meiner Natur?“  Surreal und expressiv öffnen ihre malerischen großformatigen Inszenierungen und kleinen Farbenspiele neue Perspektiven und Aktionsräume.
Marika Bergmann, Schwanensee/Schwarz II, Acryl und Wachs auf Leinwand, EJ 2021,
120 x 160 x 4 cm
Marika Bergmann, Acryl auf Leinwand, 43 x 43 cm mit schwarzer Schattenfuge, Titel: Feuerspiel, EJ 2020
Marika Bergmann, Acryl auf Leinwand, 43 x 43 cm mit schwarzer Schattenfuge, Titel: Lichtspiel, EJ 2020
Marika Bergmann, Acryl auf Leinwand, 43 x 43 cm mit schwarzer Schattenfuge, Titel: Nebelspiel, EJ 2020
Marika Bergmann, Acryl auf Leinwand, 43 x 43 cm mit schwarzer Schattenfuge, Titel: Schwanenspiel, EJ 2020
Marika Bergmann, Acryl und Wachs auf Leinwand, 43 x 43 cm mit schwarzer Schattenfuge, Titel: Wasserspiel, EJ 2020
Marika Bergmann, Acryl auf Leinwand, 43 x 43 cm mit schwarzer Schattenfuge, Titel: Widspiel, EJ 2020
Marika Bergmann, Schwarze Schwäe am See, Acryl und Wachs auf Leinwand, Tetraptychon (4-teilig), EJ 2020, Einzelformat 40 x 120 x 4 cm, Gesamtbreite mit Abständen (3cm) ca. 169 cm

Weitere Bilder zum Thema 1. Verwandlung werden in kürze hochgeladen
(Preise auf Anfrage) …

Teilnehmende Künstler an der Ausstellungsreihe THE NEW NORMAL für das Jahr 2021:
Marika Bergmann, Michaela Düllberg, Petra Eick, Rosa Fehr-von Ilten, Barbara Giesbert, Sabine Gorski, Ulla Kallert, Claudia Karweick, Heide Möller, Heinrich Möller, Monika Pfeiffer, Klaus Pfeiffer, Suse Sollbach, Annelie Sonntag, Claudia Terlunen, Wendy Wendrikat, Hartmut Willutzki, Gabriele Wirths

Geöffnet nach Vereinbarung unter 0160 6310835 (Ulla Kallert), Informationen zu den allgemeinen Sicherheitsvorkehrungen befinden sich im Eingangsbereich.
www.kunstimkreuzviertel.de